1. Was ist ein Tabu beim Maibaumstehlen?
a) Ihn zu stehlen, wenn der Baum bereits steht.
b) Den unverheirateten Frauen aus dem Nachbardorf Avancen zu machen, solange der Maibaum noch nicht fertig angemalt ist.
c) Kinder als Ablenkung zu schicken, um die Maibaum-Wachen zu verwirren.
2. Was ist notwendig, um den gestohlenen Maibaum wieder zu bekommen?
a) Der bestohlene Burschenverein muss den Baum innerhalb von 48 Stunden zurückklauen, sonst gilt der Baum für immer als verloren.
b) Der Vorsitzende des Burschenvereins muss den Ring des Diebs küssen.
c) Der bestohlene Burschenverein muss ein paar Fässer Bier und Brotzeit für die Diebe vorbeibringen.
3. Was passiert, wenn sich die Diebe mit den Bestohlenen nicht über die Höhe der Auslöse einigen?
a) Die Diebe zersägen den Baum auf dem Marktplatz des Besitzerdorfs.
b) Die Diebe versuchen, die Bierfässer für das Maifest des Nachbardorfs zu klauen.
c) Der Baum wird als Schandmal im Dorf der Diebe aufgestellt.
4. Wie erklären junge Männer am ersten Mai traditionell ihre Liebe?
a) Sie bringen am Haus der Angebeteten einen geschmückten Baum an.
b) Sie singen ihrer Traumfrau ein traditionelles Ständchen, vorzugsweise die Bayernhymne.
c) Sie bringen dem Vater der Angebeteten zwei Kästen Bier vorbei, um sein Einverständnis einzuholen.
5. Was ist der Rekord für den höchsten Maibaum?
a) Ein 57 Meter hoher Maibaum in Eichenloh im Landkreis Erding.
b) Ein 51 Meter hoher Maibaum auf der Zugspitze.
c) Ein 109 Meter hoher Maibaum in Babensham im Landkreis Rosenheim.
6. Woher kommt der Brauch der Freinacht?
a) Die Junggesellen mussten sich Mut antrinken, um am nächsten Tag ihrer Angebeteten ihre Liebe zu gestehen.
b) Der erste Mai war lange der Tag der Musterung, weshalb die Burschen am Abend vorher noch richtig gefeiert haben.
c) Seit der 1. Mai gesetzlicher Feiertag wurde, nutzt man den Abend davor, um zu feiern.
7. Was ist Irxenschmalz?
a) Der große Kraftaufwand, den man zum Aufstellen eines Maibaums benötigt.
b) Die erste Mass Bier nach getaner Arbeit am ersten Mai.
c) Das Deo, das man nach dem Maibaumaufstellen dringend gebrauchen kann.
8. Wie hat es eine Rentnerbande geschafft, den Maibaum auf der Zugspitze zu klauen?
a) Sie haben den Maibaum in sieben Teile zersägt und mit der Zugspitzbahn ins Tal gebracht.
b) Sie suchten sich eine besonders steile Stelle und schoben den Baum runter.
c) Mithilfe eines Hubschraubers konnten sie den schweren Baum abtransportieren.
9. Was ist am Maibaumaufstellen in Niclasreuth im Kreis Ebersberg das Besondere?
a) Die Einheimischen dürfen nur einen sechs Meter hohen Maibaum aufstellen, weil ein Anwohner beim Bundesverfassungsgericht gegen die Spitze vor seinem Fenster geklagt hat.
b) Sie bauen den Maibaum im Regelfall nur alle 50 Jahre auf.
c) Die Dorfbewohner malen ihren Maibaum traditionell komplett in Blau an, seitdem 1977 einmal die weiße Farbe ausgegangen ist.
Fragen: Sophie Lettl
Auflösung: 1a, 2c, 3c, 4a, 5a, 6b, 7a, 8c, 9b