Todesdrohungen per Grußkarte

von Redaktion

München – Erst waren es Briefe mit Todesdrohungen, später sollte nach Ansicht der Ermittler ein Anschlag folgen: Am Oberlandesgericht München hat am Donnerstag der Prozess gegen eine mutmaßliche Rechtsterroristin begonnen. Die Heilpraktikerin aus Franken soll einen Brandanschlag auf Amtsträger oder Muslime geplant haben und ist wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat angeklagt. Besonders brisant: Die Deutsche soll Kontakt zu zwei verurteilten Helfern der Terrorzelle NSU gehabt haben. Nach dem Verlesen der Anklage endete der erste von 20 angesetzten Prozesstagen überraschend schnell. Es gebe weitere Ermittlungsergebnisse, mit denen sich die Prozessparteien auseinandersetzen müssten, so das Gericht.  lby

Artikel 1 von 11