Landräte: Impfzentren müssen bleiben

von Redaktion

Kommunen warnen vor „überstürztem Strategiewechsel“

München – Die oberbayerischen Landräte haben sich deutlich für einen Weiterbetrieb der staatlichen Impfzentren ausgesprochen. „Wir erleben durch zahlreiche Zuschriften und Anrufe täglich, wie sehr immer noch zahlreiche Bürger ihre Impfung herbeisehnen“, betont der Fürstenfeldbrucker Landrat Thomas Karmasin (CSU), Vorsitzender des oberbayerischen Bezirksverbandes im Landkreistag. „Wir Landräte sind uns einig, dass die staatlichen Impfzentren zumindest mittelfristig als Rückgrat der Impfstrategie fortgeführt werden müssen.“

Karmasin betonte, das Engagement und die Leistung der niedergelassenen Ärzte müsse anerkannt werden. „Wir brauchen es unbedingt und müssen es weiter ausbauen.“ Aber Garant für die hohen täglichen Impfzahlen seien die Impfzentren. Einen „überstürzten Strategiewechsel“ lehnen die oberbayerischen Landräte entschieden ab. Sie plädieren klar für einen Weiterbetrieb der Impfzentren, zumindest über die nächsten Monate.  mm

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