IN KÜRZE

Pilot hätte Start noch abbrechen können Bajuwarenhof soll erweitert werden Bergbahnen fahren ab 21. Mai wieder

von Redaktion

Einen Tag nach dem Absturz des Ultraleicht-Flugzeugs bei Peiting (Kreis Weilheim-Schongau) ist noch immer unklar, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Der Gyrocopter war über die Graspiste gerollt, nicht in die Luft gekommen und in eine Kiesgrube gestürzt, der 65-jährige Pilot wurde verletzt (wir berichteten). Er hatte sich zwei Rippen gebrochen und einige Schnittwunden und Prellungen zugezogen. Vermutlich hob die hubschrauberähnliche Maschine wegen eines technischen Defekts nicht ab. Klar ist aber bereits, dass der Pilot den Start noch hätte abbrechen können. Er hatte wohl gehofft, die Maschine würde noch abheben.  jvr

Der Bajuwarenhof in Kirchheim (Kreis München) soll bis zur Landesgartenschau 2024 schrittweise deutlich vergrößert werden. Das archäologische Freilichtmuseum mit Ausrichtung auf das 6. bis 8. Jahrhundert wird für gewöhnlich von vielen Schulklassen aus dem Großraum München besucht. Vor der Pandemie lagen die Besucherzahlen bei bis zu 1800 Personen pro Jahr – obwohl der Hof nur sonntags von April bis September geöffnet hat. Das Haus soll bis 2024 komplett erneuert werden. Auch ein neues Kassenhaus mit Toilette ist geplant. Eine Erweiterung des Geländes würde mehr Platz für Veranstaltungen bieten. In den darauffolgenden zehn Jahren sollen auch kleinere zusätzliche Gebäude errichtet und eine Streuobstwiese angelegt werden. Auch Wildbienen nisten auf dem Gelände. Dazu könnten künftig Hühner und Schafe kommen – und Themen wie alte Handwerkstechniken. Die Kosten sind noch unklar, der Gemeinderat hat das Vorhaben aber nun einstimmig genehmigt.  mm

Bayerns Bergbahnen dürfen am 21. Mai den Betrieb wieder aufnehmen. Doch vor Ort ist die Unsicherheit groß. „Wir stehen in den Startlöchern“, sagt Andreas Weber, der Geschäftsführer der Laberbergbahn im Kreis Garmisch-Partenkirchen. „Aber ich habe noch keine Ahnung, was wir alles umsetzen müssen.“ Gäste erfassen, Schnelltest-Ergebnisse und Impfnachweise kontrollieren – davon geht er aus. „Aber wie sollen kleine Betriebe wie wir das personell stemmen?“ Auch eine andere Frage beschäftigt ihn: „Was machen wir, wenn ein Bergsteiger oben ankommt und keine Kraft mehr für den Abstieg hat – aber auch keinen negativen Test für die Bahn?“ Auch bei der Zugspitzbahn stellt man sich gerade viele Fragen. Unklar ist auch, ob es wie letzten Sommer Obergrenzen für Gäste auf der Zugspitze geben wird.  cf

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