Diffuses Infektionsgeschehen – das obere Isartal als Sorgenkind

von Redaktion

Seit dem 1. Mai befindet sich der Landkreis Garmisch-Partenkirchen knapp unter der Inzidenzgrenze von 100. Doch weiter wollen die Infektionszahlen derzeit einfach nicht sinken. Und das liegt auch daran, dass im oberen Isartal von Wallgau bis Mittenwald die Inzidenz mit derzeit 362,9 deutlich höher ist als im restlichen Landkreis. An mangelnder Disziplin der Bürger liege das aber nicht, betont Mittenwalds Bürgermeister Enrico Corongiu. Im öffentlichen Raum jedenfalls seien die Menschen seiner Beobachtung nach sehr sensibel. Und auch das Gesundheitsamt spricht von einem „diffusen Geschehen“ ohne größere Ausbruchs-Cluster im Isartal. Man habe sogar Kontakt mit der Regierung von Oberbayern aufgenommen, um zu erfragen, ob es Möglichkeiten für einzelne Beschränkungen für die betroffenen Gemeinden gebe, um zu verhindern, dass im Landkreis wieder die Notbremse greift, heißt es aus dem Gesundheitsamt. Das sei jedoch aktuell nicht möglich.  cf

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