Vogelküken brauchen ein sicheres Zuhause. Wie ein solches aussehen soll, darüber schnatterte ich gestern mit dem Waldkauz Ulrich. „Die Zweibeiner können den Vögeln sehr gut helfen, jetzt ist nämlich die Brutsaison. Das neue Heim der Vogelfamilie muss vor Katzen, Mardern und Vögel wie Sperber und Habicht sicher sein“, kauzte er. Ich ergänzte: „Aber auch Sturm, Regen und starke Sonne sollte das Nest überleben. Deshalb sollten die Menschen ihre Gärten möglichst naturnah gestalten. Schlehen- oder Weißdornhecken, Hopfen und Efeu eignen sich perfekt für einen sicheren Platz für Vogelnester. Und in Nistkästen zieht jedes Vogelpaar gerne ein.“
Auch wenn sie Nistkästen aufhängen, müssen die Zweibeiner einiges beachten: „Ganz wichtig ist die Himmelsrichtung Osten. Im Süden wird es schnell heiß und aus Norden und Westen kommt meist Sturm und Regen. Alle Vogelkästen sollten am besten aus Holz und ohne Chemie und Plastik bestehen. Holz isoliert nämlich hervorragend vor Hitze und Kälte. Wie das Vogelhaus von außen aussieht, ist allen Vögeln egal. Wichtig ist dagegen die richtige Größe des Einfluglochs. Je nach Vogelart variiert die optimale Größe zwischen 28 und 45 Millimetern.“ Eure Paula