Ein greller Blitz zuckt am Himmel. Ein krachender Donnerschlag durchfährt das Gefieder. Regen prasselt auf die Flügel und überschwemmt das Ufer in Sekundenschnelle. Jetzt, wo der Frühsommer naht, kann man wieder öfter Gewitter beobachten. Aber wie entstehen eigentlich Gewitter?
Ich wollte es genau wissen und habe in der Bibliothek von Dr. Berta Raspelzahn, der Biberin, nachgeforscht: Gewitter bilden sich, wenn durch starke Sonneneinstrahlung Wasser verdunstet und eine große Menge an feuchtwarmer Luft aufsteigt. So entsteht eine Gewitterwolke.
Durch den Auftrieb der warmen Luft werden die Wassertröpfchen in der Wolke nach oben gewirbelt. Die Tropfen reiben aneinander und laden sich dadurch elektrisch auf. Die positive Ladung sammelt sich dann oben in der Wolke, die negative Ladung unten. So baut sich eine immer größere Spannung auf, die sich schlussendlich in einem Blitz entlädt. Dabei fließt elektrischer Strom. Die Temperatur steigt rasend schnell und lässt den Blitz glühend leuchten. Durch die enorme Hitze dehnt sich die Luft um den Blitz herum mit einem gewaltigen Knall aus, so ähnlich wie bei einer Explosion. Dieses laute Krachen nennt man den Donner. Eure Paula