Der Schüler Flax lebt in Flachland, einer räumlich begrenzten, zweidimensionalen Welt mit Länge und Breite, aber ohne Höhe. Als Flax herausfindet, dass jenseits der Grenze von Flachland eine andere Welt liegt, macht er sich auf den Weg ins geheimnisvolle Raumland. Das gefällt dem Herrscher von Flachland nicht und er setzt alles daran, Flax aufzuhalten. Denn nicht nur Flachland ist zweidimensional, auch seinen Bewohnern fehlt eine dritte Dimension. Was das bedeutet, erfährt Flax, als er selbst dreidimensional wird.
Der Münchner Pädagogikprofessor Helmut Zöpfl hat „Flax aus Flachland“ vor über 30 Jahren geschrieben. Das Thema ist trotzdem brandaktuell: Die Parabel erzählt davon, wie wenig wir Menschen bereit sind, über den eigenen Horizont hinauszublicken. Sie behandelt Fremdenhass und Rassismus, schildert die einschüchternde Macht von Diktaturen. Die nun veröffentlichte Version hat Mathias Petry überarbeitet. kbk