von Redaktion

Vor ein paar Tagen ließ sich Agnes von Klara die Regeln der Federpflege bei Enten vorschnattern. „Und?“, quakte Agnes und blickte streng durch ihre Brille: „Womit fangen wir an?“ Von Zeit zu Zeit merkt man immer noch, dass sie mal Lehrerin in der Entenschule war, dachte ich und duckte mich weg.

Klara schnatterte los: „Enten sind Wasservögel. Wasservögel haben eine Bürzeldrüse. Diese Drüse produziert Fett, das wir auf unserem Gefieder verteilen …“ „Wie verteilen?“, quakte Agnes und funkelte mit den Augen. „Beim großen Vogelbad macht man sich erst mal ganz nass, damit sich das Fett anschließend besser auf den Federn verteilen lässt. Dann knabbert man sich mit dem Schnabel systematisch vom Federkiel zur Federspitze vor. Danach zieht man die großen Federn schnell nacheinander durch den Schnabel. So verteilt sich das Fett gleichmäßig und man kann bei der Gelegenheit auch noch Ungeziefer aus den Federn picken.“

„Das ist korrekt“, quakte Agnes zufrieden: „Die Federpflege bewahrt die Geschmeidigkeit unseres Gefieders. Außerdem werden unsere Federn durch das Fett wasserabweisend und wir können auf dem Wasser schwimmen.“ „Und das Gefieder glänzt schön!“, schnatterte ich. Eure Paula

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