München – Angesichts der Hitzewelle am vergangenen Wochenende waren die Seen überfüllt, es kam zu zahlreichen Badeunfällen. Einer mit tödlicher Folge: Wie das Polizeipräsidium Oberbayern mitteilt, konnten Rettungskräfte eine 80-jährige Frau am Sonntagmorgen gegen 7.15 Uhr nur noch tot bergen. Sie war mit ihrem Mann im Abtsdorfersee schwimmen, die Ermittler gehen von einem medizinischen Problem als Ursache für ihren Tod aus.
Glimpflich ging dagegen ein Badeunfall am Pflegersee (Kreis Garmisch-Partenkirchen) aus. Dort wurde am Freitag ein 85-jähriger Mann gerettet, die Polizei spricht auch hier von medizinischen Problemen. Im Chiemsee hat ein junger Rettungsschwimmer einem Senior das Leben gerettet. Der 16-jährige Wasserwachtler habe einen Rettungsring ins Wasser geworfen und sei hinterher gesprungen, als er einen 83-jährigen Mann abtauchen gesehen habe.
Ein Mädchen ist im Wöhrder See in Nürnberg untergegangen, konnte aber wenig später aus dem Wasser gezogen werden. Die Zehnjährige sei Nichtschwimmerin. Sie habe im seichten Bereich einer Bucht gespielt, teilte die Polizei mit. Das Kind sei dann in den tieferen Bereich der Bucht geraten und habe dort nicht mehr stehen können.
Vermisst wird ein 25-Jähriger in Regensburg. Der Mann war am Samstag in der Donau schwimmen und trieb laut Polizei dann ab. Sein 26 Jahre alter Begleiter konnte ihm nicht helfen. Seitdem fehlt jede Spur von dem jungen Mann. as/se/lby