von Redaktion

Gestern entdeckten Agnes und ich einen wurmstichigen Apfel, der im See trieb. Es waren zwei Löchlein darin, auf jeweils entgegengesetzten Seiten. Ich quakte: „Sieh an, da hat sich ein Wurm durchgefressen und ist auf der anderen Seite wieder herausgekrochen!“ Agnes schnatterte zurück: „Lustig, das erinnert mich an die Wurmloch-Theorie aus der Physik. Die wurde 1935 von Albert Einstein und seinem Assistent Nathan Rosen in die Welt gesetzt. Die Theorie besagt, dass es im Universum Löcher gibt, also quasi Abkürzungen. So wie bei dem Apfel, wo der Wurm nicht außen herum gekrochen ist, sondern eine Abkürzung durch den Apfel genommen hat. In Filmen, die im Weltall spielen, kommen oft Wurmlöcher vor. Da fliehen Raumschiffe durch Wurmlöcher vor Verfolgern. Oder sie machen Zeitreisen und landen ganz woanders in Raum und Zeit.“

„Aber im Weltraum gibt es doch gar keine Würmer“, schnatterte ich. „Stimmt“, quakte Agnes. „Das Beispiel mit dem Apfel und dem Wurm sollte es bloß anschaulich machen. In Wirklichkeit ist alles viel komplizierter und man weiß gar nicht, ob solche Wurmlöcher, die übrigens in der Wissenschaft Einstein-Rosen-Brücke genannt werden, wirklich existieren.“ Eure Paula

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