„Wir haben eine tolle Gemeinschaft“

von Redaktion

MEIN DORF Robert Bauer liebt seinen Heimatort Ebersberg

Jede Woche beantwortet ein Oberbayer Fragen rund um seine Heimat. Robert Bauer, 64, wurde in Ebersberg geboren. Dort lebt er mit seiner Familie bis heute und nutzt seine Freizeit dazu, als Stadtführer Besuchern die schönsten Ecken seines Heimatortes zu zeigen, der zwar eine Kreisstadt ist, sich aber oft genug wie ein Dorf anfühlt.

Warum sind Sie Ebersberg treu geblieben – und nicht weggezogen?

Ich kenne Ebersberg natürlich schon von Kindheit an. Und was mich immer freut, ist die Natur, wie unsere großen Wildblumenwiesen. In einer solchen Pracht gibt es sie sonst nur noch sehr selten.

Haben Sie ein Lieblingsfleckerl?

Ja, Haselbach. Da gibt’s oben ein wunderbares kleines Kirchlein und man hat einen tollen Ausblick auf Ebersberg und manchmal bis in die Berge.

Für was ist Ebersberg bekannt?

Wir haben eine wunderschöne Kirche. Ein Schmuckstück ist eine Reliquie des Heiligen Sebastians, die im Jahr 931 hergebracht wurde. Darauf sind wir natürlich sehr stolz. Sie zieht auch immer viele Besucher an.

Was macht Ebersberg so lebenswert?

Die Gemeinschaft, bei uns gibt es noch so ein gut funktionierendes Vereinsleben. Besonders schön ist, dass in jedem Verein Jung und Alt vertreten sind. Die verschiedenen Generationen treffen sich hier.

Was hat sich über die Jahrzehnte am meisten verändert?

Es haben sich zwei Arten von Ebersbergern entwickelt: die Alten, die noch eher bodenständig sind. Und es gibt viele Pendler, die sich bei uns angesiedelt haben.

Was ist typisch für einen Ebersberger?

Es sind alle interessiert an unserer Geschichte. Es ist immer nett, neue Gesichter zu sehen, die sich für die Ortsgeschichte begeistern.

Gibt es etwas, was Ihnen in Ebersberg fehlt?

Wir haben so viele schöne Sachen, da fällt mir auf Anhieb gar nichts ein.

Was sollten Ausflügler, die in der Gegend sind, unbedingt anschauen?

Auf alle Fälle die Kirche. Wir haben auch alle möglichen Wanderwege. Und natürlich den Ebersberger Forst.

Interview: Charlotte von Stosch

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