von Redaktion

Heute Morgen kam ich gar nicht aus dem Nest. „Ein Kaffee würde vielleicht helfen“, brummte Waschbär Waldemar. „Igitt, das ist mir zu bitter“, quakte ich. „Das, was so bitter schmeckt, ist ein Stoff namens Koffein und der macht wach“, erklärte uns Agnes. „Studien haben sogar herausgefunden, dass sich die Stimmung der Zweibeiner durch Kaffee verbessert“, schnatterte sie und erklärte uns weiter, dass die Wirkung sogar im Namen wiederzufinden ist. Das Wort „Kaffee” leitet sich nämlich vom altarabischen Wort „qahwah” ab und das bedeutet so viel wie „anregendes, berauschende Getränk“.

„Der erste Kaffee wurde im 12. oder 13. Jahrhundert in Äthiopien angebaut. Damals hat man noch die roten Kaffeekirschen aufgekocht“, schnatterte Agnes. „Und aus was kocht man heute den Kaffee?“, fragte ich. „Aus den Kaffeebohnen. So nennt man die Samen“, quakte Agnes. Ungefähr im 14. Jahrhundert gelangte die Kaffeepflanze durch die Zweibeiner in den Jemen und wurde von dort aus über die ganze Welt verteilt. Und so eröffnete das erste Kaffeehaus in Deutschland 1673 in Bremen, schnatterte Agnes. Die Geschichte hatte mich wach gemacht und so hüpfte ich munter aus dem Nest. Eure Paula

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