Warum sind die Blätter der Bäume eigentlich grün, fragten sich vor Kurzem zwei Spaziergänger bei uns am See „Eigentlich lernen Zweibeiner in der Schule, dass Blätter grün sind, weil alle Pflanzen Chlorophyll – auch Blattgrün genannt – enthalten, um Photosynthese zu betreiben“, schnatterte Agnes. „Durch das Chlorophyll kann eine Pflanze Sonnenlicht in Nahrung verwandeln. Das Chlorophyll absorbiert, also verschluckt, rotes und blaues Licht – und strahlt das grüne zurück. Deshalb sehen Blätter grün aus.“ Ich quakte: „Im Herbst werden die Blätter dann gelb und braun, weil das Licht nachlässt und die Bäume weniger Nahrung produzieren. Das Chlorophyll in den Blättern zersetzt sich, die Blätter verändern die Farbe und fallen ab.“
„Diese Fütotese, was war das noch mal?“ quakte Klara. „Du meinst die Photosynthese“, korrigierte Agnes. „Pflanzen entziehen dem Kohlenstoffdioxid, das sie einatmen, den Kohlenstoff, vermischen ihn mit Wasser und Sonnenlicht, und verwandeln das Ganze in Zucker. Dabei entsteht auch der lebensnotwendige Sauerstoff.“ „Das heißt, während sie hier ganz still stehen, arbeiten sie die ganze Zeit?“, flüsterte Klara ehrfürchtig und sah hoch ins Blätterdach. Eure Paula