An einem Sommernachmittag lag ich mit Klara und die Biberin Frau Dr. Raspelzahn auf einer Wiese. „Wussten Sie, meine Damen, dass Wolke auf Englisch ‚Cloud‘ heißt und nicht immer eine Wolke am Himmel meint?“, sagte Frau Dr. Raspelzahn und schwieg erwartungsvoll. Weil niemand antwortete, sprach sie einfach weiter: „Ich möchte nicht auf Bücher verzichten. Bücher sind zuverlässige Wissensspeicher. Aber heute gibt es neue Möglichkeiten, Informationen aufzubewahren. Viele Zweibeiner besitzen einen Computer und arbeiten mit der Cloud, ohne es zu merken.“
„Was ist denn eine Cloud?“, quakte Klara etwas schläfrig. „Eine Cloud ist eine Datenwolke“, antwortete die Biberin. „Wenn die Zweibeiner an einem Computer arbeiten, arbeitet ihr eigenes Gerät oft gar nicht. Wenn man zum Beispiel mit einer Suchmaschine etwas im Internet sucht, gehen die Daten an hunderttausende zusammenhängende Computer auf der ganzen Welt, die schnell das Ergebnis suchen und an den eigenen Computer zurückschicken. Das nennt man Cloud-Computing.“ „Man sagt also Cloud, damit die Zweibeiner sich besser vorstellen können, wo ihre Daten sind, in irgendeiner Wolke sozusagen“, schnatterte ich. Eure Paula