von Redaktion

Eines Sommermorgens flog eine Amsel mit einer großen Kirsche im Schnabel an uns vorbei. „Mm, sieht die Kirsche saftig aus, jetzt will ich unbedingt auch eine“, schnatterte ich. „Ich auch“, quakte Klara: „Ich glaube, auch die Johannisbeeren sind reif.“ Doch bevor wir losfliegen konnten, quakte Agnes, dass manche roten Früchte giftig sind.

„Sind Vogelbeeren und Vogelkirschen das Selbe?“, quakte ich. Agnes schnatterte: „Nein, das sind ganz unterschiedliche Früchte. Vogelkirschen gehören zur Art der Kirschen, sie wachsen an einem Baum, der zur Gruppe der Kirschbäume gehört. Vogelbeeren dagegen wachsen an der Eberesche und sind für Zweibeiner schwach giftig, denn sie enthalten Parasorbinsäure!“ Und noch was: Viele Zweibeiner haben Hecken aus Kirschlorbeerbüschen gepflanzt. An denen hängen im Herbst rote Beeren. Die aber sind giftig, vor allem die Kerne, und nicht mal Vögel können sie fressen. Eine eindringliche Warnung hatte Agnes zudem noch: „Eine Kirschsorte, die schwarze Tollkirsche, ist ganz besonders giftig – Fruchtfleisch und Kerne! Achtung: Die Beere beziehungsweise Kirsche sieht ganz ähnlich aus wie eine Johannisbeere, also gebt gut acht!“ Das werden wir tun, Ihr hoffentlich auch! Eure Paula

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