von Redaktion

Letztens im Wald entdeckten wir, wie quer über den Weg scheinbar unendlich viele Ameisen krabbelten. „Weshalb wandern die denn alle so geordnet daher?“, wunderte sich Klara. „Das kann ich dir quaken“, schnattere ich. „Die Ameisen kriechen hier nicht zufällig lang, das ist eine markierte Duftstrecke zwischen ihrem Ameisenbau und einem Ort, an dem Nahrung liegt.“ Da flatterte Klara aufgeregt mit den Flügeln, weil sie etwas entdeckt hatte. „Das sind ja sogar zwei Ameisenstraßen, wenn man genau hinschaut. Und die Ameisen wandern darauf in unterschiedliche Richtungen. Huch, die Tierchen dort drüben haben ja alle was auf dem Kopf“, schnatterte sie. „Das sind kleine Stückchen von den Beeren dort vorne.“ Agnes deutete mit ihrem Flügel zu der Stelle, wo die Ameisenstraße endete. Da lag ein Klümpchen Beeren auf dem Waldboden.

„Das mit der Ameisenstraße funktioniert so“, quakte ich. „Eine Ameise entdeckt eine Nahrungsquelle und versprüht auf dem Rückweg zum Ameisenbau eine Duftspur. Dort angekommen, würgt sie die Nahrung hervor und verteilt sie an die anderen Ameisen. Daraufhin machen die sich ebenfalls auf den Weg, indem sie dieser gelegten Duftspur folgen.“ Eure Paula

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