Waldkauz Ulrich ist froh, dass es wieder etwas kühler geworden ist. „Die heißen Sommertemperaturen sind bei mir in meiner Baumhöhle in der alten Tanne am Waldrand kaum noch auszuhalten. Schuld an den warmen Temperaturen ist der Klimawandel durch die Zweibeiner. Er sorgt für zunehmende Hitzebelastung bei uns Tieren und den Pflanzen.“
„Werden die hohen Temperaturen für uns Tiere wirklich zum Problem?“, fragte ich meinen schlauen Kauzfreund. Ulrich nickte: „Beispielsweise Kühe und Schweine leiden enorm unter der Hitze. Bei Kühen kann die Milchleistung bei hoher Luftfeuchtigkeit und drückend warmer Hitze bis zu 20 Prozent sinken. Schweine hören bei zu hoher Temperatur auf zu fressen, was nicht gut für ihr Wachstum ist. Aber auch Geflügel wie Hühner leidet unter den hohen Temperaturen. Ab 30 Grad Celsius wird es den Hühnern zu warm und sie legen weniger Eier.“
„Und wie sieht es mit der Pflanzenwelt aus?“, fragte ich bei Waldkauz Ulrich besorgt nach. „Für Pflanzen bedeutet Hitze genauso Stress wie für uns Tiere. Wichtige Nutzpflanzen wie zum Beispiel Weizen und Kartoffeln gedeihen viel besser bei kühleren als bei wärmeren Temperaturen. “
Eure Paula