von Redaktion

Gestern flogen wir Enten zum Bauerhof. Wir landeten auf der großen alten Streuobstwiese. Bei den alten Äpfel-, Birnen- und Kirschbäumen wimmelte es nur so von Leben. Schmetterlinge schwirrten in der Luft und naschten das Fallobst auf der Wiese. Ein Grünspecht schaute aus der Höhle eines alten Kirschbaumes hervor und ein Mückenschwarm tanzte in der Sonne.

„Wie schön es doch ist, die ganzen Tiere hier auf der Streuobstwiese zu entdecken“, schnatterte ich ganz begeistert Ente Agnes an. Agnes nickte, rückte ihre Brille zurecht und antwortete: „Laut den Forschern der Menschen können sich bis zu 5000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten auf einer einzigen Streuobstwiese tummeln. Diese Wiese ist ein ganzer Lebensraum für unzählige Tiere und Pflanzen. Doch leider sieht man solche Streuobstwiesen immer weniger in unserer Landschaft.“ „Ja, das stimmt. Aber warum denn eigentlich?“, fragte ich meine Entenfreundin.

Agnes schnatterte: „Früher pflanzten die Menschen Streuobstwiesen, damit das geerntete Obst dann für die gesamte Familie reicht. Heute kaufen sie das Obst im Supermarkt, weil sie meinen, dass sie mit Streuobstwiesen zu wenig Geld verdienen können.“ Eure Paula

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