von Redaktion

Gestern beobachtete ich die vielen kleinen Wasserläufer auf unserem See. „Wetterente Paula, warum können Wasserläufer auf dem Wasser laufen und gehen nicht unter?“, schnatterte Klara fragend.

Ich quakte: „Wasserläufer können auf dem Wasser laufen, weil sie sehr leicht sind. Die kleinen Tierchen haben sechs Beine, wobei die hinteren länger sind als die vorderen. Die vier äußeren Beine des Wasserläufers bilden ein riesiges X. Sie liegen so leicht auf der Wasseroberfläche auf, dass sie sie nicht durchstoßen. Durch die X-Beinstellung wird das Fliegengewicht des Wasserläufers besser auf dem Wasser verteilt. Denn auf der Wasseroberfläche herrscht eine sogenannte Oberflächenspannung, die das Tier zum Fortbewegen nutzt.“ Ich schaute mir die Tierchen noch genauer an und sah die vielen winzigen silbernen Haare, mit denen die Beine und der Körper des Wasserläufers überzogen sind. Das Insekt bewegt sich mit den zwei Mittelbeinen. Mit diesen Beinen rudert er und mit den Hinterbeinen steuert er sich über die Wasseroberfläche, was manchmal richtig ruckartig aussieht. Weil das Tier eben so leicht ist und die Wasseroberflächenspannung perfekt nutzt, geht es nicht unter und kann darauf laufen.

Eure Paula

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