Vorwürfe wegen Honoraren: Weidenbusch wehrt sich

von Redaktion

München – Der CSU-Landtagsabgeordnete Ernst Weidenbusch wehrt sich gegen Vorwürfe wegen hoher Honorarzahlungen der Bayerischen Landesbank in den Jahren 2016 und 2018 (wir haben berichtet). Auch den Vorwurf der Intransparenz wies er am Dienstag zurück. Es geht um zwei Zahlungen, die Weidenbusch nicht in seiner Funktion als Abgeordneter, sondern als Anwalt erhielt.

Weidenbusch betonte, der Landtag sei nicht nur informiert gewesen: „Beauftragt wurde ich 2016 von der Staatskanzlei und 2018 von der BayernLB. In beiden Fällen hat der Haushaltsausschuss auch ausdrücklich zugestimmt – sonst hätte ich das nicht gemacht“, sagte Weidenbusch.

Auch die Honorare seien Thema gewesen. „Im ersten Fall habe ich das geplante Honorar beziffert, das am Ende von der BayernLB im Rahmen des Vergleichs gezahlt werden musste. Und im zweiten Fall habe ich deutlich gemacht, dass ich finanzielle Risiken eingehen und zudem Leistungen von extern zukaufen muss, weshalb das ein sechsstelliges Honorar kosten wird.“ Er fügte allerdings hinzu: „Ob ich den genauen Betrag genannt habe, weiß ich nicht mehr.“    lby

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