Seilbahnverband kritisiert 3G-Kontrollpflicht

von Redaktion

Germering – In Seilbahnen in Bayern gilt ab einer Inzidenz von 35 nun die 3G-Regel – Gäste müssen getestet, geimpft oder genesen sein. Der Verband Deutscher Seilbahnen (VDS) kritisiert die damit verbundene Kontrollpflicht für die Betreiber und fordert laut Mitteilung eine Gleichstellung mit dem öffentlichen Nahverkehr. Der Präsident Matthias Stauch betont, es müsste mehr auf die Eigenverantwortung der Gäste gesetzt werden.

Es sei noch völlig ungeklärt, wie die 3G-Kontrollen personell und organisatorisch umgesetzt werden sollen. Die Machbarkeit sei fragwürdig, sagt Stauch. „Abgesehen von den Kosten für einen erhöhten Personalaufwand wird sich durch die Kontrollen die Wartezeit an den Kassen erhöhen und es werden sich größere Menschengruppen bilden“, warnte der Verband. Dies sei nicht nur infektiologisch bedenklich, sondern belaste auch die Gäste. Außerdem betonte Stauch, dass das Infektionsrisiko in Seilbahnen sehr gering sei, weil sich die Besucher weitgehend im Freien aufhielten, die Kabinen durchlüftet seien und der Aufenthalt dort sehr kurz. mm

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