Die einklassige Landschule ist heute nur noch Erinnerung, die bayerische Schullandschaft hat sich in den letzten 60 Jahren grundlegend verändert. Auf dem Lande war die einklassige Dorfschule mit acht Jahrgängen, die alle von nur einem Lehrer in einem Raum gemeinsam unterrichtet wurden, die Regel. Er wohnte meist in einem eigenen Lehrerhaus mit seiner oft vielköpfigen Familie. Zur Erhöhung seiner geringen Bezüge fungierte er noch als Gemeindeschreiber und stand dem Bürgermeister zur Seite. In der Regel übernahm er auch noch den Orgeldienst und leitete den Kirchenchor. Schulisch wurde er manchmal von einem „Fräulein“, einer Lehrerin, unterstützt, die die ersten Jahrgänge unterrichtete und auch im Lehrerhaus wohnte. Die alte Landschule prägte einst das Profil eines Ortes, sie war ein bedeutender Kulturträger.
BAUERN- UND WETTERREGELN
An Mariä Geburt nimmt die Schwalbe den Reisegurt. An Mariä Namen sagt der Sommer Amen.