von Redaktion

Der Weg neben unserem Teich war neu angelegt worden. Klara watschelte neugierig auf den kleinen bunten Steinchen auf dem Boden herum, die sich zu schönen Mustern und ganzen Landschaften zusammenfügten. Sie hatte den Schnabel tief zum Boden gesenkt, um alle Einzelheiten zu sehen.

„Das gefällt mir“, schnatterte Klara. „Aber was ist das für eine seltsame Art, Bilder aus kleinen Teilchen zusammenzusetzen?“ Da kam auch schon Agnes angeflattert und betrachtete das Bodenbild mit Kennermiene. „Das ist ein Mosaik“, quakte sie. „Uralte Kunst der Zweibeiner. Sie haben wohl schon vor tausenden von Jahren Mosaike angelegt. Auch die alten Römer verzierten die Böden und Wände ihrer Häuser mit Mosaiken. In Pompeji, das war eine römische Stadt im heutigen Italien, die im Jahre 79 nach Christus durch einen Vulkanausbruch zerstört wurde, hat man bei Ausgrabungen viele Mosaike gefunden. Da kann man einfache Muster wie Wellenlinien sehen, aber auch kunstvolle Darstellungen von Fischen, Hunden oder Vögeln, Porträts und ganze Schlachtenbilder. Besonders prächtige Mosaike kann man in alten Kirchen im italienischen Ravenna finden. Dort wurde sogar Gold in die Mosaike eingesetzt.“ Eure Paula

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