von Redaktion

Glücklicherweise kannte Agnes jemanden, der jemanden kannte, der wiederum jemanden kannte, der ein Zweibeiner war und im Münchner Kunstmuseum Lenbachhaus arbeitete. So kamen wir dort herein – nachts, als alle Zweibeiner weg waren. Ich kann nur sagen: wow! Klaus hatte uns direkt zu Kandinskys Gemälden gebracht. Agnes schnatterte: „Hier kann man wunderbar den Übergang Kandinskys vom gegenständlichen Malen zur Abstraktion erkennen. Abstraktion heißt, dass ein Bild nichts Erkennbares wiedergibt. Das war zu Beginn des 20. Jahrhunderts neu. Seht ihr, hier auf dem Bild kann man noch einige Menschen und Gegenstände erkennen. Auf dem nächsten sieht man nur noch Formen und Farben. Kandinsky gilt als einer der Erfinder der abstrakten Malerei. Er meinte, seine Bilder lösen beim Betrachter Gefühle aus wie Musik.“

„Hat dieser Kandinsky nicht mit dem Münter-Haus in Murnau zu tun, das wir neulich besucht haben?“, quakte Klara. „Richtig“, schnatterte Agnes. „In Murnau lebte Kandinsky mit Gabriele Münter, Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin zusammen. Sie alle gehörten zur Gruppe ‚Blauer Reiter‘, auch wenn nicht alle Mitglieder abstrakt malten.“ Eure Paula

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