von Redaktion

Nevio Zuber (18), Schüler am Gymnasium Ottobrunn und Landesschülerrat-Mitglied:

„Für mich geht’s ins letzte, zwölfte, Schuljahr. Das Abitur steht an. Ich bin kein Hochbegabter, aber mein Ziel ist schon, einen guten Schnitt zu schaffen – ich peile 1,1 oder 1,2 an und möchte nach einem freiwilligen Wehrdienst bei den Gebirgsjägern Jura studieren. Man muss viel Zeit investieren, aber auch eine Balance zwischen Lernen und Freizeit finden. Ich bin als Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr und Sanitätshelfer der Johanniter auch recht eingespannt.

In der Schule steht als Nächstes die Seminararbeit in Humanbiologie an. Ich habe das Thema ,Posttraumatische Belastungsstörungen am Beispiel von Rettungskräften im Einsatz’. Ich habe im Team der First Responder von Hohenbrunn auch schon einige sehr ernste Einsätze mitgemacht. Für die Seminararbeit will ich auch noch Kollegen vom Rettungsdienst interviewen. Die heiße Phase läuft jetzt an, denn die Abgabe ist diesen November.

Ich hoffe auf viel Präsenzunterricht. Als Schüler am Gymnasium Ottobrunn konnte man sich über die Qualität des Digitalunterrichts wirklich nicht beschweren. Aber im Landesschülerrat haben wir viele Berichte über Schulen bekommen, an denen es schlecht ablief. Ich kenne echt keinen, der sich Digitalunterricht, geschweige denn Wechselunterricht wünscht.“

Artikel 5 von 11