Streuobstwiesen sind bayerische Kultur. Im Alpenvorland spielen sie im Umgriff bäuerlicher Anwesen eine wichtige Rolle für das Erscheinungsbild. Darüber hinaus sind Streuobstwiesen mit ihren höhlen- und totholzreichen Altbäumen Lebensraum für über 5000 Tier- und Pflanzenarten. Sie zählen somit zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas.
. Für dieses Wochenende hat die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft die Aktion Streuobst ausgerufen. Der Freisinger Schafhof bietet am Sonntag, 19. September, von 10 bis 16 Uhr die Möglichkeit, Streuobst selbst zu entdecken und vor Ort auch direkt zu genießen. Eine Obstsortenausstellung verdeutlicht die fast unerschöpfliche Vielfalt an Äpfeln und Birnen.
. Das Projekt“ Apfel.Birne.Berge. Obstsorten im Alpenvorland“ bietet zudem eine Sortenbestimmung an: Am Montag, 22. November, ab 18 Uhr, können Fruchtproben im Boschnhaus in Vagen (Bruckmühl, Kreis Rosenheim) Hans-Joachim Bannier, einem der führenden deutschen Pomologen, vorgelegt werden. Wer so lange nicht warten will, kann auch den Bestimmungsservice des Kompetenzzentrums Obst am Bodensee nutzen. Telefon 0751 790 3 0 , E-Mail: poststelle@kob-bavendorf.de.
. Wer seine Sortenkenntnisse verbessern und das Handwerk der Pomologen kennenlernen will, kann an einem eintägigen Pomologie-Einsteigerseminar am 5. und 6. November mit den Pomologen Georg Loferer und Josef Stein teilnehmen. E-Mail an georg.loferer@web.de.