von Redaktion

Jetzt, wo die große Hitze des Sommers vorbei ist, lässt es sich gut in der Sonne aushalten. Ein besonders schönes Plätzchen ist die neue Terrasse der Biberburg unserer Freundin Dr. Berta Raspelzahn. Neulich waren wir gerade mitten ins Gespräch mit der Biberin vertieft, als zwischen dem Boden aus Zweigen das behaarte Köpfchen von Wühlmaus Martina hervorlugte. Mit ihren kleinen brauen Knopfaugen sah sie uns neugierig an. „Schön habt ihr es hier!“, piepste sie fröhlich. „Das reinste Biotop!“

Da lachte Berta: „Biotop, da hast du Recht! Aber weißt du auch, was ein Geotop ist?“ Die Biberin hatte Landschaftsarchitektur und Dammbau studiert und ließ es sich nicht nehmen, unser Wissen auf die Probe zu stellen. Wir mussten passen. Doch Agnes kannte sich aus: „Das habe ich in deiner Bibliothek gelesen!“, schnatterte sie: „Geotope sind Fenster zur Erdgeschichte. Man definiert sie als spezielle Orte, die wegen ihrer Schönheit, Eigenart oder ihres wissenschaftlichen Wertes für die Entwicklung der Erde und des Lebens Bedeutung haben.“ Ich wollte wissen, wie so ein Geotop aussieht. „Gesteinsspalten, Felsen, Höhlen und Quellen, aber auch Seen und das Bett eines Flusses – all dies sind Geotope“, quakte Agnes. Eure Paula

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