Weilheim/Schongau – Im Kreis Weilheim-Schongau hat sich ein Unbekannter als Polizist ausgegeben und binnen weniger Tage gleich zwei Buben angesprochen. Der erste Vorfall ereignete sich am 16. September in Weilheim. „Der Täter sprach einen Buben an, gab sich als Polizist aus und zeigte ihm auch einen vermutlich gefälschten Dienstausweis“, sagt Alexander Huber vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Dann „durchsuchte“ der Mann den Buben nachmittags auf offener Straße – und berührte ihn unsittlich.
Am vergangenen Mittwoch ging der vermutlich selbe Täter noch weiter: Nachdem er in Schongau einen Buben angesprochen und sich ausgewiesen hatte, gab er dem Kind fünf Euro und bot ihm zehn Euro, wenn er mit ihm kommt. Darauf ging der Junge aber nicht ein. Die Kriminalpolizei ermittelt und hofft auf Hinweise. „Die Kinder beschreiben den Täter als schmuddelig“, so Huber. Der Mann sei Westeuropäer, circa 40 Jahre alt und 1,70 Meter groß. Sein Haar sei braun, kurz und glatt und er trage einen grau melierten Kinn- und Oberlippenbart. bas