von Redaktion

In der Nähe meines Entennestes, auf der Wiese zwischen See und Wald, blühen seit Wochen und das bis heute mit goldgelben Blüten wunderschöne Königskerzen. „Wissen Sie, meine liebe Entendame“, hob die gelehrte Biberin Frau Dr. Berta Raspelzahn an: „Die Königskerze besitzt sagenumwobene Heilkräfte und ist Nahrung für zahllose Insekten. Die Pflanze hat nie alle Blüten gleichzeitig geöffnet und kann so unzählige Insekten über einen langen Zeitraum mit sehr viel Pollen versorgen. Sie bildet kleine Kapselfrüchte mit bis zu 700 000 winzigen Samen. Durch den Wind werden sie verbreitet. Und wissen Sie, was das Einzigartige ist?“, fragte mich meine Biberfreundin. Ich verneinte und so erzählte sie weiter: „Die Samen der Königskerze können bis zu 1000 Jahre alt werden, bis sie keimen und zu neuen Königskerzen heranwachsen. Früher pflanzten die Menschen sie ans Haus, weil sie vor Unwetter schützen sollten. Außerdem tauchten sie die Pflanze in Wachs oder Öl und benutzten sie als Kerze und Fackel. Zudem verwendete man die Königskerze zur Wundbehandlung, die Samen waren wegen ihrer betäubenden Wirkung sehr beliebt. Im Mittelalter galt die Königskerze als Pflanze gegen Traurigkeit.“ Eure Paula

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