Im Biberbau wurde vor ein paar Tagen groß gefeiert. Frau Dr. Raspelzahn hatte alles liebevoll vorbereitet. Die Feier begann mit einer Ansprache. Frau Dr. Raspelzahn hatte sich auf einen großen Stein geschwungen und richtete sich dort zu voller Größe auf. „Liebe Biberinnen und Biber, liebe anderen Tiere!“, rief sie feurig. „Ich begrüße euch herzlich bei unserem Familientreffen und bedanke mich für die vielen Mitbringsel. Doch nicht nur um unsere Familie, sondern um alle Biber soll es heute gehen. Wir haben es nicht immer leicht gehabt. Obwohl wir unschätzbare Dienste für die Umwelt leisten, obwohl wir durch unsere Dämme wichtigen Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere schaffen, wollten uns die Zweibeiner ans Fell, weil unser Fell so schön ist. Über Jahrhunderte hat man uns gejagt, fast ausgerottet und viele, viele Jahre“ – sie seufzte schwer – „waren wir nur noch sehr wenige.“ Sie machte eine bedeutsame Pause. „Aber, meine lieben Freundinnen und Freunde“, Frau Dr. Raspelzahn hatte auf einmal eine ganz weiche Stimme, „man muss den Zweibeinern zugutehalten, dass sie uns die Wiederansiedelung möglich gemacht haben. Heute geht es uns gut. Wir haben Kinder und Enkel“, schloss sie ihre Rede. Eure Paula