von Redaktion

Es regnete, und meine Entenfreundinnen Klara, Agnes und ich hatten es uns in Frau Raspelzahns gemütlicher Biberburg bequem gemacht. „Ich finde es erstaunlich, wie viele Bücher in den Bau passen“, schnatterte Agnes und griff mit ihren Flügeln wahllos nach Büchern. „Hoppla! Da ist was rausgefallen!“ Die Biberin antwortete: „Was hast du dir denn da geschnappt?“, und begutachtete das Foto, das aus dem Buch gefallen war. „Oh, sind das diese dreieckigen Pyra-dings?“, quakte Klara.

„Genau, das hier sind Pyramiden, die Grabstätte der Herrscher des alten Ägypten, der Pharaonen“, erklärte Frau Raspelzahn. Sie holte tief Luft: „Zwischen 3000 und 1100 vor Christus regierten die Pharaonen in Ägypten, zu jener Zeit war es üblich, seine Verstorbenen unter großem Aufwand zu beerdigen. Die Ägypter glaubten an ein Leben nach dem Tod. Sie ließen ihre Körper nach dem Tod also vor dem Verfall schützen, das nennt man Mumifizierung. Die Mumie wurde in einem steinernen Sarg eingeschlossen, dem Sarkophag, und die Grab- und die Schatzkammer wurden mit wichtigen Gegenständen für das Leben nach dem Tod ausgestattet, wie zum Beispiel Speisen, Waffen oder Schmuck“, sagte die Biberin. Eure Paula

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