BRAUCHTUM
Der Legende nach kam Wolfgang auch in das Erdinger Land, um dort die Gebeine der von den Ungarn erschlagenen Christen zu bestatten. An der Grabesstätte erbaute er eine Kapelle. Da es dort kein Wasser gab, erweckte er eine Quelle. Wohl schon im 11. Jahrhundert entstand hier eine erste Kapelle, die zum Mittelpunkt der Wolfgangs-Verehrung in Bayern wurde. Ab 1430 wurde eine geräumige Kirche errichtet – unter Überbauung der alten Quellkapelle. Wo die Quelle zu entspringen scheint, kann man noch heute mit einem Eimer Wasser schöpfen. Diese Kapelle wurde zum Mittelpunkt einer Wallfahrt. In Bayern und Österreich gab es noch mehrere Wolfgangs-Quellen, die zu Kultstätten wurden. In Mirakelbüchern wurden Heilungen bei vielen körperlichen Beschwerden festgehalten
BAUERN- UND WETTERREGELN
Simon und Judas fegen’s Laub in die Gass. Wolfgangs-Regen verspricht ein Jahr voll Segen.