Ente Klara war total langweilig. Sie begann auf der Wiese zwischen See und Wald, die vielen bunt gefärbten Blätter der Bäume zu einem kreisförmigen Muster anzuordnen. Interessiert beobachtete ich meine Entenfreundin und schnatterte dann los: „Klara, versuchst du gerade, mit den bunten Herbstblättern ein Mandala zu bauen?“
Irritiert drehte Klara ihren Entenkopf zu mir. „Paula, was ist denn ein Mandala?“, fragte sie ganz verwirrt. „Das Wort Mandala“, fing ich an zu schnattern, „kommt aus der alten indischen Sprache Sanskrit und bedeutet Kreisbild oder Kreis. Das kreisförmige Mandala ist selten nur ein einfaches Bild. Ganz oft bestehen diese runden Bilder aus vielen verschiedenen bunten Formen und Zeichen. Diese bunten Formen und Zeichen sind symmetrisch angeordnet. Das heißt, wenn man ein Mandala in der Mitte falten und knicken würde, lägen die gleichen Formen und Zeichen aufeinander. Also wie ein Spiegelbild.“
„Und gibt es denn bestimmte Regeln beim Ausmalen der Mandalas?“, fragte Klara weiter. „Nein“, antwortete ich. „Die Kinder können von außen nach innen damit anfangen, auszumalen, aber auch von innen nach außen.“ Eure Paula