Sea-Eye 4 bricht zur dritten Mission auf

von Redaktion

Regensburg/Palermo – Das Rettungsschiff Sea-Eye 4 ist nach wochenlanger Vorbereitung wieder unterwegs. Es handelt sich um die mittlerweile dritte Rettungsmission, wie Sea-Eye-Sprecherin Sophie Weidenhiller mitteilte. Start war in Palermo auf Sizilien.

Die „Sea-Eye 4“ ist ein Bündnisschiff, das maßgeblich durch das von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) initiierte zivile Seenotrettungsbündnis United4Rescue finanziert wird. Die Aktivisten fordern von der künftigen Bundesregierung eine Kehrtwende in der Migrationspolitik. So sollen sichere und legale Einreisewege nach Deutschland sowie ein flächendeckendes, nicht-militärisches EU-Seenotrettungsprogramm mit Ausschiffung in einen sicheren Hafen sichergestellt werden. „Außerdem muss Deutschland bei der Aufnahme von Geflüchteten eine Führungsrolle einnehmen und sich für die Abschaffung des Dublin-Ersteinreiseprinzips aussprechen,“ so Sophie Weidenhiller.  epd

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