München – Noch ist der Goldene Oktober da, und das wollen viele Bayern für einen kurzen Urlaub in den Herbstferien ausnutzen. Das Portal HomeToGo, das sich auf Ferienwohnungen und -häuser spezialisiert hat, hat die bisherigen Buchungen für den 30. Oktober bis 6. November untersucht und vergleicht die Preisentwicklung seit dem vergangenen Jahr.
Das Unternehmen zieht für die Untersuchung den Median statt des Durchschnittspreises heran. Im Vergleich zum Vorjahr zeigen sich extreme Schwankungen. So wäre eine Übernachtung in Murnau am Staffelsee (Kreis Garmisch-Partenkirchen) heuer um fast 30 Prozent günstiger, im Chiemgau sind es noch 17 Prozent (siehe Tabelle). Dagegen sind die Preise in Immenstadt im Allgäu oder Lindau am Bodensee mit über 30 Prozent nach oben geschossen. Spitzenreiter ist Starnberg, wo die Teuerungsrate bei 53 Prozent liegt.
Allerdings sind die Zahlen eine Sache der Interpretation: „Die prozentuale Entwicklung der Preise bedeutet nicht, dass einzelne Ferienhäuser und -wohnungen tatsächlich im Preis gestiegen oder gesunken wären. Vielmehr lässt sich daran nur ablesen, dass sich das Angebot in dem Betrachtungszeitraum und damit der mediane Preis verändert hat“, heißt es von HomeToGo.
Der Preis kann dabei für Überraschungen sorgen, erklärt Jonas Upmann: „Urlauber, die in den Herbstferien ins Ostallgäu oder in die Oberpfalz reisen wollen, zahlen im Schnitt pro Nacht deutlich mehr als im Vorjahr.“ . Viele günstige Objekte sind häufig früher ausgebucht, sodass sich im Durchschnitt ein höherer Preis pro Nacht ergibt.“ Am Freitag waren über das Portal in den bayerischen Bezirken noch zwischen 50 und 60 Prozent der Unterkünfte vakant.