Wo kimmts her?
gschert
Man kann gschert daherredn oder jemanden als gschertn Lackl titulieren, gerne noch mit einer Wiederholung des Adjektivs, damit derjenige auch wirklich weiß, was los ist: gscherter Lackl, gscherter! Es kommt vom „scheren“ (des Haupthaares), was zu früheren Zeiten die Leibeigenen kennzeichnete. Die feinen Herren hingegen durften lange Haare tragen. Und der Geschorene war (sagt man) immer ungehobelt, ungebildet und damit gschert. Heute auch eher unverschämt, gemein, ordinär oder derb. bk