München – Bayerns Hilfsorganisationen haben sich für einen eindringlichen Appell zusammengeschlossen. Die Situation im Gesundheitswesen sei mittlerweile mehr als kritisch, schreiben sie. Die Infektionstransporte im Rettungsdienst seien in den letzten vier Monaten um fast das Vierfache gestiegen. Es sei keine Privatsache mehr, sich nicht impfen zu lassen, betont der Theo Zellner, Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes. „Vielmehr ist das Impfen ein notwendiger Akt zur Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems. Die Freiheit des Einzelnen, sich nicht impfen zu lassen, hört dort auf, wo die Gesundheit des Anderen gefährdet ist.“
Auch Stephanie Freifrau von Freyberg, Landesbeauftragte des Malteser Hilfsdienst, appelliert eindringlich an Unentschlossene, sich schnellstmöglich impfen zu lassen. Diesen eindringlichen Worten schließen sich auch die Johanniter und der Arbeiter-Samariter-Bund in Bayern an. Auch das Tragen von FFP2-Masken, das Abstandhalten und das regelmäßige Testen seien wichtig, um die Situation in den Griff zu bekommen. Die Hilfsorganisationen begrüßen, dass Tests wieder kostenfrei möglich sein sollen. kwo