BRAUCHTUMS- KALENDER

von Redaktion

BRAUCHTUM

Nach dem Abschluss der Herbstarbeiten kam früher auf manche Höfe ein Hausmetzger, um ein Schwein zu schlachten, das von Bauern das Jahr über gefüttert wurde. Zu Weihnachten war dies der „Weihnachter“, die Weihnachtssau. Ein Teil des Fleisches wurde immer zu Blut- und Leberwürsten verarbeitet, die in einem großen Kessel heiß gebrüht wurden. Je mehr Würste platzten, umso köstlicher war dann der Wurstsud, die Wurstsuppn. Besonders beliebt war auch immer der Leberkäs. Der größte Teil des Fleisches wurde aber eingepökelt und in der Räucherkammer im Kamin geräuchert. Mit dem „Gselchten“ wurde über Monate der gesamte Fleischbedarf der Familie gedeckt.

BAUERN- UND WETTERREGELN

St. Elisabeth sagt an, was der Winter für ein Mann. Viel Regen im November, viel Wind im Dezember.

Artikel 2 von 11