BRB-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann ist auf die DB Netz nicht gut zu sprechen. Er kritisiert – so wörtlich – „Baustellenwahnsinn“, der erst die Pendler im Oberland entnervte, und jetzt die Fahrgäste auf der Linie der Ammerseebahn. Ein Messzug hatte am Dienstag dieser Woche auf der Strecke zwischen Dießen und Weilheim sogenannte Gleislagefehler festgestellt. „Seitdem herrscht nun in diesem Netz Ausnahmezustand“, stellt Schuchmann fest. „Jetzt geht der Wahnsinn weiter.“ An drei Stellen dürfen die Züge jetzt nur 20 km/h statt 120 km/h fahren. Repariert worden ist noch nichts – wie lange die Anordnung gilt, weiß niemand. dw