von Redaktion

Klara ist schon richtig in Weihnachtsstimmung. „Endlich ist Lebkuchenzeit!“, schwärmte sie, „warum kann es die nicht das ganze Jahr geben?“

Ich schnatterte, dass es Lebkuchen früher nicht nur zu Weihnachten gab, sondern auch im normalen Alltag. Da kannten auch die alten Römer und Ägypter schon den mit Honig bestrichenen Kuchen. Der Lebkuchen, so wie wir ihn heute kennen, ist im Mittelalter entstanden.

Dass der Lebkuchen ein Weihnachtsgebäck wurde, hängt mit dem 30-jährigen Krieg zusammen: Es gab nicht mehr genug Zutaten und die Zweibeiner konnten sich Lebkuchen nur noch zu besonderen Anlässen leisten. Weihnachten war wohl der wichtigste Feiertag, deswegen gibt es zu der Zeit auch heute noch Lebkuchen. Aber Lebkuchen passt auch zum Weihnachtszauber, früher dachte man nämlich, dass das Gebäck magische Kräfte hat. „In der Antike wurden Lebkuchen mit Honig eingestrichen. Honig war für die Zweibeiner damals eine Gabe der Götter und deshalb dachten sie, dass Lebkuchen Leben spendet und böse Dämonen vertreibt. Und auch die Mönche im Mittelalter aßen Lebkuchen gerne vor Weihnachten, weil sie sich vorstellten, dass die Zutaten sie heilen würden.“

Eure Paula

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