von Redaktion

Klara regte sich mal wieder über den Abfall auf, der überall am See herumlag. „Warum nehmen die Zweibeiner ihre Pizzakartons und Hamburgertüten nicht wieder mit?“, quakte sie wütend.

„Du hast Recht“, schnatterte Agnes. „Aber vor vielen hundert Jahren war es noch schlimmer. In den mittelalterlichen Städten haben die Zweibeiner ihre Abfälle und Abwässer einfach auf die Straße geschüttet. Das stank erbärmlich. Und die Zweibeiner wuschen sich nicht. Man hatte ja schließlich kein fließendes Wasser, sondern musste zum Brunnen gehen. Niemand putzte sich richtig die Zähne und auch wechselte man nicht täglich die Kleidung. Durch die Gassen zog der Rauch von Öfen und offenen Feuerstellen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, welches Gewimmel in den mittelalterlichen Gassen herrschte. Da drängten sich Zweibeiner, Tiere und hölzerne Karren auf höchstens drei Metern Breite. Da Wohnen und Arbeiten noch nicht getrennt waren, arbeiteten die meisten Handwerker direkt vor ihren Häusern. An den Brunnen trafen sich die Zweibeiner, um Neuigkeiten auszutauschen.“ „In was für Häusern lebten die damals? Waren die aus Stein?“, quakte Klara neugierig.

Eure Paula

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