von Redaktion

Waschbär Waldemar kann einen Witz nach dem anderen reißen. Neulich fing er an, uns Weihnachtswitze zu brummen: „Treffen sich zwei Rosinen. Fragt die eine: ‚Warum hast du einen Helm auf?’“ Sagt die andere: ‚Ich geh’ in den Stollen!’“

Igel Egon hielt sich giggelnd die Pfote vor die Schnauze. Sogar die Biberin Frau Dr. Raspelzahn kicherte. Nur Klara guckte düster und quakte: „Warum ist das lustig, wenn eine Rosine in einen Stollen geht?“ Agnes fasste sich und schnatterte: „Du weißt, was ein Stollen ist?“ „Natürlich“, quakte Klara. „In einem Stollen im Bergwerk schürfen Bergarbeiter zum Beispiel Kohle.“ „Ja“, erwiderte Agnes, „aber ‚Stollen’ hat noch eine weitere Bedeutung. Der Stollen ist außerdem ein traditionelles Weihnachtsgebäck, das die Form eines Brotes hat. Die Basis für einen Christstollen sind Hefe, Mehl und Milch. Daraus wird ein schwerer Hefeteig geknetet. Außerdem kommen neben Butter und Zucker Marzipan, Mandeln, Orangeat, Zitronat und Trockenfrüchte wie Rosinen hinzu.“ „Aber was hat der Stollen mit Weihnachten zu tun?“, quakte Klara. „Angeblich erinnert der von weißem Puderzucker umhüllte Stollen an das gewickelte Jesuskind in der Krippe“, schnatterte Agnes. Eure Paula

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