von Redaktion

In der Bäckerei im Nachbarort liegen wundervolle Plätzchen im Schaufenster. Davor stehen kleine Schilder, um was für Plätzchen es sich handelt. „Da steht ‚Rum-ku-geln’“, fiepste Igel Egon und drückte seine feuchte Nase gegen das Schaufenster. „Die magst Du bestimmt, weil Du Dich alle naslang zusammenrollst und überall rumkugelst“, schnatterte Klara. Agnes quakte: „Da steht ‚Rumkugeln: Köstlichkeit mit viel Schokolade, Butter und etwas Rum‘. Seht mal, diese viereckigen Plätzchen hier, die heißen ‚Florentiner‘: Sonnenblumen und Mandeln auf einem Bett aus karamellisiertem Honig, umhüllt von Zartbitterschokolade‘.“

„Die würden zu Dir passen“, schnatterte Klara, „wo Du doch so gern nach Rom und Florenz fährst! Und Ihnen, liebe Frau Dr. Raspelzahn, gefallen bestimmt die Spekulatius.“ „Weil ich so gern herumspekuliere?“ Die Biberin lächelte und las vor: „‚Spekulatius: Mürbeteig-Gebäck mit figürlichen Darstellungen‘. Seht ihr, da sind ein Tannenbaum und ein Elefant in die Plätzchen eingedrückt.“ Waschbär Waldemar zeigte auf ein Plätzchen mit Puderzucker und Marmeladenklecks. Er brummte: „Das mag ich!“ Agnes schnatterte zur allgemeinen Erheiterung: „Dieses heißt ‚Spitzbube‘!“

Eure Paula

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