BRAUCHTUMS- KALENDER

von Redaktion

BRAUCHTUM

Weihnachtsmärkte hatten früher ihren Platz meist vor großen Kirchen, was die Kauflust der Städter und Landleute förderte. In München war der Vorläufer des Christkindlmarktes eine Nikolausdult, die ihren Platz vor der Nikolauskapelle in der Kaufingerstraße hatte, wo 1597 die große Michaelskirche erbaut wurde. Erst um 1800 durften Nürnberger Händler mit ihren Lebkuchen und Süßwaren auf den Münchner Markt ebenso wie die kunstvollen Schnitzwaren aus Berchtesgaden und Oberammergau. 1804 wurde die Nikolausdult mit ihrem wachsenden Angebot als „Christkindlmarkt“ auf den Max-Joseph-Platz verlegt, 1885 zum Sendlinger-Tor-Platz. 1938 kam er vor die Schrannenhalle in der Blumenstraße. 1972 fand der beliebte Markt seinen heutigen Platz auf dem Münchner Marienplatz.

BAUERN- UND WETTERREGELN

An St. Lucia ist der Abend dem Morgen nah. Wenn man den Dezember soll loben, so muss er frieren und toben.

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