München – In vielen Bundesländern gehen am kommenden Wochenende die Ferien zu Ende. Trotzdem rechnet der ADAC nicht mit größeren Verkehrsstörungen, vor allem weil Pandemie-bedingt deutlich weniger Urlauber und Ausflügler unterwegs seien. Auch der Dreikönigstag am 6. Januar werde kaum Auswirkungen auf den überregionalen Verkehr haben.
Leer gefegte Straßen bedeutet das trotzdem nicht. So geht der Autoclub ACE sowohl am Samstag als auch am Sonntag ab den Mittagsstunden von dichtem Rückreiseverkehr aus. Staugefahr und Verzögerungen drohen vor allem auf den Rückreiserouten in Süddeutschland und dort, wo gebaut wird. In Bayern betroffen sind die A7 Würzburg – Füssen/Reutte, die A8 Stuttgart–München– Salzburg, die A9 München– Nürnberg sowie die A95 München–Garmisch-Partenkirchen und die A99.
Autoreisen ins Ausland sind mit Auflagen prinzipiell möglich. Etwas mehr Fahrzeit sollten alle einplanen, die auf den Fernstraßen aus den Wintersportorten abreisen, darunter Tauernautobahn, Brenner- und Gotthard-Route. Über die aktuellen Wartezeiten an den deutsch-österreichischen Grenzübergängen Walserberg, Kiefersfelden und Suben informiert die österreichische Infrastrukturgesellschaft Asfinag online. An allen deutschen Außengrenzen ist bei Aus- und Einreise mit Wartezeiten durch verstärkte Kontrollen zu rechnen. Die jeweils geltenden Bestimmungen werden meist stichprobenartig kontrolliert. lby