Drogenschmuggel aus Tschechien nimmt ab

von Redaktion

Bayreuth – Der Markt für synthetische Drogen wie Crystal Meth erlebt in Bayern derzeit einen grundlegenden Wandel: Die vergangenen Jahre über stammte der im Freistaat erhältliche Stoff aus Drogenlaboren aus Tschechien. Inzwischen bestimmen aber zunehmend Drogen aus den Niederlanden den Markt, heißt es nun vom Innenministerium. Diese Beobachtung teilt auch der Zoll. 2016 wurden 258 Schmuggelfälle registriert, 2020 nur noch 97. Zwischen 2013 und 2015 sind an der Grenze zu Tschechien fast täglich Schmuggler aufgegriffen worden, sagt Michael Lochner vom Hauptzollamt in Regensburg. Bis zu zwei Gramm wurden so etwa in Bierdosen, Cremetuben oder Chipstüten geschmuggelt.  dpa

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