von Redaktion

Letztens beobachteten wir Zweibeiner auf einer gefrorenen Eisfläche. Sie hatten zwei gleichstarke Mannschaften gebildet, ein Spielfeld markiert und versuchten, mit Stöcken aus Holz, die nach unten breiter wurden, durch schmeißen in die Nähe eines Zielstockes zu kommen. „Was spielen die Zweibeiner denn da Komisches?“, fragte mich Ente Agnes und deutete mit ihrem Flügel auf die Gruppe. „Man nennt das Eisstockschießen.“ „Wie wird es gespielt?“, wollte Ente Agnes wissen. „Na ja, also zuerst werden zwei Mannschaften gebildet“, begann ich zu erklären und fuhr fort. „Das Spielfeld ist ein Standfeld, in dem die Mannschaften stehen, und in ein Zielfeld unterteilt. Und in der Mitte des Zielfeldes liegt die Zielscheibe, die sogenannte Daube, die die Spieler versuchen, durch Werfen mit ihren Eisstöcken zu erreichen. Ziel des Eisstockschießens ist es, möglichst viele Eisstöcke näher an die Daube zu platzieren als die andere Mannschaft.“ Ich erklärte weiter: „Die Zweibeiner erfanden das Eisstockschießen schon im 13. Jahrhundert, also im tiefen Mittelalter, in Skandinavien. 1951 fanden in Garmisch-Partenkirchen sogar die ersten Eisstockschießen-Europameisterschaften statt.“ Eure Paula

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