Absolvent Erwin Huber

von Redaktion

CSU-Urgestein schafft Abschluss im Philosophie-Studium

München – „Vom Hörsaal in den Plenarsaal“ heißt ein Kalauer über flinke junge Politiker. Erwin Huber, langjähriger Abgeordneter und Staatsminister, machte es umgekehrt. Nach dem Ende seiner politischen Laufbahn wechselte er in den Hörsaal der Hochschule für Philosophie in der Münchner Kaulbachstraße. Ganz nach Plan konnte er nach sechs Semestern jetzt seinen Abschluss feiern.

Dekan Prof. Georg Sans SJ überreichte ihm am Donnerstag das Zertifikat in Philosophie (Philosophicum) mit dem Prädikat „gut“. Erwin Huber freute sich sichtlich über das Zeugnis. Und er gestand: „Es war viel schwerer, als ich mir das anfangs vorgestellt habe, und ich musste richtig büffeln, ohne Alters- oder Promibonus.“ Auch nach langjähriger beruflicher Erfahrung müsse man bei einem wissenschaftlichen Studium wieder ganz von vorne anfangen. Sechs mündliche Prüfungen, zwei schriftliche Klausuren und zwei längere Seminararbeiten mündeten in eine Gesamtnote von 2,04.

„Für mich ist das Studium hier wie ein Jungbrunnen“, bekennt der Altstudent – und er will noch ein paar Semester anhängen. Besonders beeindruckt haben ihn die wissenschaftliche Kompetenz und die Disziplin an der Hochschule sowie das große Engagement sowohl der Professoren wie der jungen Studenten. Auch die erschwerten Bedingungen in den Zeiten der Pandemie und der Umstellung auf Online-Veranstaltungen habe man glänzend bewältigt. „Ich erlebe in Vorlesungen und Seminaren intelligente junge Leute, die mit Wissbegier, Lerneifer und hoher Diskussionskultur ihren Studien nachgehen.“ Diesem Nachwuchs könne man die Zukunft anvertrauen und zutrauen.  mm

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