IN KÜRZE

Gericht verurteilt Automaten-Sprenger Festnahme nach Bankeinbruchsserie Starnberg priorisiert Kontaktverfolgung

von Redaktion

Das Landgericht München II hat einen 28-jährigen Niederländer, der im Oktober 2018 in Germering (Kreis Fürstenfeldbruck) einen Geldautomaten in die Luft sprengen wollte, zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Gericht betonte die Schwere und Gefährlichkeit der Straftat, rechnete dem Angeklagten aber sein Geständnis und seine Einsicht an. Der Krankenpfleger gehörte zu einer Bande, die sich zu Sprengungen in München und Umgebung zusammengetan hatte. gut

Am Flughafen Wien hat die Polizei am Montag einen 43-jährigen Norweger verhaftet. Ihm wird die Mittäterschaft an zahlreichen Bankeinbrüchen in ganz Südbayern angelastet. Die Polizei kann nicht ausschließen, dass der Mann auch in die Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg (Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen) sowie in die Filiale im Rathaus Hohenfurch (Kreis Weilheim-Schongau) eingestiegen ist. Zudem soll er an vier Wohnungseinbrüchen im Kreis Starnberg beteiligt gewesen sein. Den Beamten fiel der Mann am Flughafen auf, da er sich mit falschen Personalien ausweisen wollte. cce

Das Gesundheitsamt Starnberg kommt bei der Kontaktaufnahme mit positiv-getesteten Personen nicht hinterher. „Daher müssen wir eine Priorisierung vornehmen“, sagte Landrat Stefan Frey. Das Gesundheitsamt werde sich auf Risikopatienten und vulnerable Gruppen, wie Personen in Alten- und Pflegeeinrichtungen, sowie Krankenhäuser fokussieren.  mm

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